Rheumatologie

Dr. Ullmann ist Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie und steht Ihnen zu allen Fragen der Rheumatologie zur Verfügung. Herr Dr. Ullmann ist als niedergelassener Rheumatologe an der fachärztlich-rheumatologischen Versorgung in unserer Region beteiligt.

Rheumatologie - Was ist das ?

Die Rheumatologie ist die Medizin des Bewegungssystems. Sie befasst sich mit den muskuloskeletalen Erkrankungen und Syndromen des Bewegungssystems.

Es sind etwa 400 bis 500 einzelne rheumatische Krankheiten und Syndrome bekannt.

Der Rheumabericht der Bundesregierung (1997) unterteilt sie in drei große Gruppen:

die entzündlichen rheumatischen Erkrankungen die degenerativen Gelenkerkrankungen sowie die weichteilrheumatischen Erkrankungen. Zu den entzündlichen rheumatischen Krankheiten rechnet er insbesondere:

die chronische Polyarthritis, eine chronisch entzündliche Allgemeinerkrankung des Bewegungsapparates die Spondylitis ankylosans (Bechterew´sche Krankheit), eine meist chronisch-entzündliche Erkrankung vorwiegend der Gelenke der Wirbelsäule, an der häufiger Männer erkranken, das akute rheumatische Fieber und andere postinfektiöse und reaktive Gelenkentzündungen (Arthritiden) sowie die Kollagenosen, eine Gruppe in der Regel schwerer Allgemeinerkrankungen vorwiegend des Bindegewebes mit multiplem Organ- und Gelenkbefall. Zu den weitaus häufiger auftretenden Erkrankungen mit nicht-entzündlicher, degenerativer Ursache zählen nach diesem Bericht

die Arthrosen, die durch lokale Veränderungen an Knorpel, Knochen und Bindegewebsteilen verschiedener Gelenke gekennzeichnet sind und die zeitweilig auch reaktiv entzündliche Phasen durchlaufen können, und die Spondylosen, die durch lokale Veränderungen an den Gelenken und den Zwischenwirbelscheiben der Wirbelsäule teilweise mit Beeinträchtigung der aus dem Rückenmark austretenden Nerven charakterisiert sind.

Die weichteilrheumatischen Erkrankungen sind eine z.T. nach ungenau definierte Krankheitsgruppe mit unterschiedlichen Schmerzsyndromen und teilweise vorübergehenden Veränderungen an Muskeln, Sehnen, Schleimbeuteln und Unterhautbindegewebe.
Unter pragmatischen, versorgungsbezogenen Gesichtspunkten unterscheidet die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie zwischen prognostisch eher günstig verlaufenden rheumatischen Erkrankungen und solchen mit eher ungünstiger Prognose (Memorandum der DGRh, 1994). Zu den schwerwiegend verlaufenden rheumatischen Krankheiten werden insbesondere folgende Erkrankungen gezählt:

die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen der Gelenke, der Wirbelsäule, des Bindegewebes und der Gefäße (d.h. die Arthritiden, Spondylitiden und Spondylarthritiden, Kollagenosen und Vaskulitiden, Anmerkung des Autors), die (oft stoffwechselbedingten) Polyarthropathien (z.B. sekundäre polyartikuläre Arthrosen) sowie die invalidisierend verlaufenden generalisierten muskuloskeletalen Schmerzsyndrome, wie z.B. die Fibromyalgie.